Therapiespektrum

Unsere Behandlungsschwerpunkte sind: Akupunktur (Körper, Ohr), Elektroakupunktur, Akupressur, Tuina-Massage, Schröpfen, Moxibustion, Phytotherapie, Eigenbluttherapie, Diätetik …

Akupunktur

Nach der Vorstellung der Traditionellen Chinesischen Medizin durchzieht ein System von Energieleitbahnen (sog. Meridiane) den gesamten Körper, auf diesen mehr als 360 Akupunktur-Punkte liegen. Durch Stimulierung spezifischer Akupunktur-Punkte mit feinen Nadeln wird der Fluss der Lebensenergie QI (sprich "Tchi") reguliert, sodass das innere natürliche Körpergleichgewicht wiederhergestellt ist. Für die verschiedenen Anwendungen stehen unterschiedliche Arten von Nadeln aus verschiedenen Materialien und in verschiedenen Dicken und Längen zur Verfügung.

Tuina - Massage

Wie bei der Akupunktur dienen auch hier die Akupunktur-Punkte der Energieleitbahnen zur Orientierung. Durch Tuina werden QI und die Blutzirkulation im Körper angeregt. Sie wird angewandt bei Beschwerden des Bewegungsapparats (u.a. Rücken, Schulter, Nacken, Gelenke), bei akuten und chronischen Erkrankungen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, usw. Auch beim gesunden Menschen lässt sie sich jederzeit einsetzen, um Verspannungen zu lösen. Die regelmäßige Massage wirkt Stress befreiend und regenerierend, dadurch steigert sich das Wohlbefinden des Körpers.

Schröpfen

Bei dieser Methode werden mehrere Saugglocken aus Glas, sog. Schröpfköpfe, in denen ein Vakuum durch Anzünden alkoholgetränkter Baumwolltupfer erzeugt wird, auf einem bestimmten Hautareal (z.B. Rücken) aufgesetzt. Dies führt zum Unterdruck auf der Haut, der die lokale Durchblutung und den Energiefluss anregt. Dadurch werden Blockaden im Körper aufgelöst und der Organismus zur Selbstheilung aktiviert. Sie findet u.a. Anwendung bei Rheuma, Verstauchungen der Gelenke, Asthma und Migräne.

Chinesische Arzneimitteltherapie

Obwohl man häufig nur von chinesischen Heilkräutern (Wurzeln, Rinden, Blüten, Blätter, usw.) spricht, gehören zu dieser Therapieform auch mineralische und tierische Stoffe. Eine Rezeptur besteht meist aus der Kombination mehrerer Substanzen und wird individuell auf die Krankheitssituation des jeweiligen Patienten abgestimmt. Sie findet u.a. Anwendung bei Magen-Darm-, Haut-, Atemwegs-, chronischen und gynäkologischen Erkrankungen.

Chinesische Ernährungstherapie

Hier werden die Nährungsmittel klassifiziert nach ihrer Energetik (auf- / absteigend, schwebend, …), ihrer thermischen Wirkung (heiß, warm, neutral, kalt, …) und den 5 Geschmacksrichtungen (süß, sauer, bitter, salzig, scharf). Die Ernährungsempfehlungen werden an die Jahreszeiten angepasst, d.h. im Sommer werden eher Körper-kühlende, im Winter Körper-wärmende Speisen genossen. Wichtig ist auch das regelmäßige Essen zu festgelegten Zeiten, in Ruhe und ohne Ablenkung. Dies alles führt dazu, dass Erkrankungen vorgebeugt und eine Verzögerung des körperlichen und geistigen Alterns erzielt werden können.